Der grüne Standpunkt – “punktgenau”

“Nein zur Massentierhaltung in unserer Gemeinde!”

Dieser Tage wird es in  Burgschleinitz-Kühnring  eine Postwurfsendung “der grüne Standpunkt” geben.

Wir sind schon gespannt auf die Reaktionen. Was meinst du, ob das Thema viele Menschen interessieren wird?

Hier als pdf zum Download:
Infoblatt der Grünen Burgschleinitz Kühnring

Hier als Grafik zum schnell lesen:

Infoblatt GBK_1

Infoblatt GBK_2

 

Damit kann niemand sagen, er oder sie hätte nichts davon gewusst…

Wir freuen uns übrigens mit, dass der Film “Bauer unser”

ein Kassenschlager geworden ist. Mehr als 1000 Menschen haben den Film im Stadtkino Horn schon gesehen.  Wir waren bei der allerersten Bauer UnserVorstellung dabei und sehr begeistert von der differenzierten, unaufgeregten und informativen Dokumentation über die Situation unserer Landwirtschaft.

In einer Presseaussendung des Filmladen wird berichtet, dass der Film österreichweit mit mehr als 30.000 ZuseherInnen rekordverdächtig gut ankommt und der Produzent Helmut Grasser (Allegro Film) meint dazu: „Wir freuen uns, dass wir mit diesem Film einen Nerv treffen. Es wird höchste Zeit das gebetsmühlenartig vorgetragene Mantra vom allseitigen Nutzen entgrenzter und gänzlich unregulierter Märkte kritisch zu hinterfragen und den Blick dafür zu schärfen, wer davon profitiert und wer die Zeche dafür bezahlt.“

Na, wenn das nicht punktgenau zu unserem Thema passt…

 

 

 

 

 

Fakten zur Hühnermast in Österreich

Im April 2016 wurde dieser Film  von der Initiative Landschafftleben produziert. Die Initiative ist nach Eigendarstellung transparent, unabhängig und unparteilich österreichischen Lebensmitteln auf der Spur. Zu den Förderern zählen Handelsketten wie Hofer und Rewe und diverse Lebensmittel- und so auch Fleischproduzenten.   2016 hatte der Verein ein Budget von 550.000 Euro zur Verfügung, das zu 64% für Wissenskommunikation ausgegeben wurde.

Am besten schaust du dir die 5 Folgen des Films an. Dann bist du wirklich gut informiert…

In diversen Artikeln zur Geflügelmast erfährt man von “Land schafft Leben” einige Dinge, die der normale Konsument wohl nicht zu hören bekommt. Dass z.B. die konventionellen Mastühner nahezu vollständig von der französischen Hybridrasse “Ross” stammen. Sie wachsen extrem schnell und entwickeln v.a. viel Brustfleisch. Am Ende ihres kurzen Lebens bewegen sie sich nicht mehr allzuviel…

Kritischere Darstellungen zur Materie findest du beim Verein gegen Tierfabriken oder Vier Pfoten. Ohne die Arbeit dieser NGOs würde die Massentierhaltung in Österreich vermutlich anders aussehen, wie ein Vertreter der Veterninärmedizin im obigen Film anspricht.

Ein Stimmungsbild

Hier möchten wir Euch die Reaktionen auf unseren letzten Newsletter zur Hühnerfabrik zeigen.
Was wollen die Menschen in unserer Gemeinde?

Wir haben die Zuschriften per Mail oder per Kontaktformular anonymisiert und nicht zensuriert. Es gab bisher keine einzige Pro-Stimme… und täglich kommen neue Kommentare dazu.

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Bin dagegen, weil ich mir
1. nicht vorstellen kann, dass sowas unter Artgerechte Tierhaltung zu verstehen ist .
2. Außerdem weiß ich aus Erfahrung, welcher Gestank da entsteht.
3. Bei so einer dichten Tierhaltung entstehen Krankheiten, diese werden wieder mit  antibiotischen Mitteln behandelt, die ins Fleisch übergehen.
4. Außerdem sollten wir  endlich einmal bedenken, ob wir wirklich so viele Lebensmittel benötigen, oder ob es nicht sinnvoller ist mit Vorhandenem sorgfältiger umzugehen und unsere Lebensmittel nicht wie Gegenstãnde zu behandeln.

*****

…wie wir aktuell sehen, kann ja so ein Stall auch Hotspot für die Vogelgrippe werden… wie es halt so ist mit “Monokultur” und viel Tier auf wenig Raum.  Ansonsten sind für mich, wenn schon der industrielle Umgang mit Leben wenig Argumentationskraft hat (Gewissen, Ethik) wie gesagt Antibiotikaresistenz (da brennt schon der Hut mittlerweile), Preisdumping und mindere Qualität Argumente.
Das alles korrekt (nur) nach den Regeln abzuhandeln ist mir zu wenig, ohne ethische und Gewissensfragen dabei zu berücksichtigen. Regeln sind immer ein Abbild der Zeit und der politischen Strukturen. Regelkonform zu handeln bedeutet nicht immer ethisch korrekt zu handeln, wie wir aus der Geschichte wissen ;)

*****
Lieber Herr Öttl,
danke für die Informationen zu o.g. Mastbetrieb.
Ich finde es bezeichnend, dass unsere Heimatgemeinde so kurz nach der Aufgabe des Schweinemastbetriebs nun eine solche “Tierfabrik” quasi aus der Hinterhand durchzuwinken gedenkt.
Gibt es irgendeine Möglichkeit, dem noch entgegenzuwirken?
Es stimmt mich mehr als traurig, dass dem Profitgedanken ein höherer Stellenwert beigemessen wird als dem Wohl und der Würde von Lebewesen.

Ist zu diesem Zeitpunkt noch eine Unterschriftenaktion gegen den Betrieb sinnvoll bzw. machbar? Falls ja, haben Sie meine Unterschrift in jedem Fall.
Mit herzlichen Grüßen

*****

Liebes Team der Grünen in Burgschleinitz-Kühnring,
wir möchten unsere ablehnende Haltung zur Errichtung des Masthuhnstalls auf der B4 bei Sachsendorf zum Ausdruck bringen. Unserer Meinung nach muss es ein Umdenken der Gesellschaft geben. Weg von der konventionellen Tierhaltung, die Tiere wie ein Produkt behandelt, zurück zu einem respektvollen Umgang mit Lebewesen.

Unsere Gemeinde sollte ein Zeichen setzen gegen diese unwürdige Art der Tierhaltung. Grundsätzlich spricht nichts gegen eineErrichtung eines Stalls auf diesem Areal – für welche Tiere auch immer – solange gewährleistet ist, dass es nicht allein um die möglichst rasche Produktion von billigem und qualitativ minderwertigem Fleisch geht.
Fleisch muss wieder einen größeren Wert für uns haben, dafür sollten wir auch bereit sein, mehr dafür zu bezahlen.
Mit freundlichen Grüßen

*****

Herzlichen Dank für die Information!
Ich bin auf jeden Fall dagegen.
Weil:
…Ich selber auf einer “Hühnerfarm” groß geworden bin und nur   allzudeutlich darüber Bescheid weiß.
…Ich das Halten von Tieren in solch einer Form als Mensch nicht verantworten kann.
…Ich andere Menschen darauf aufmerksam machen möchte, was so eine “Fabrik”  bedeuten wird.
( Ausbeutung von Tieren, starker Geruch, Überproduktion von Tieren…)

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Ich bin sowas von dagegen, da auch die Tiere ein Recht auf ein anständiges Leben haben! Und in so einem “Käfig” keine Rede von Leben sein kann!

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Lieber Gerhard!
Wir vier sind dagegen wegen:
Geruchsbelästigung,
Fortsetzung der baulichen Verschandelung unserer ehemals schönen Heimatgemeinde (Tor zum Waldviertel!!!!),
noch größere Abwanderung der jungen Generation,
zu hoher Wasserverbrauch – bei ohnehin knappen Ressourcen, Nitratbelastung des Bodens und Grundwasser,
Ablehnung von Tierfabriken unter heuchlerischer Vorspiegelung naturnaher Tierhaltung,
untransparente bauliche Genehmigungsprozesse,
Verdacht der Vetternwirtschaft……
und vieles mehr.

Bitte halte uns auf dem Laufenden. Danke und LG

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bin dagegen
und zwar weil ….. ich auch nicht Kopf an Arsch mit Tausenden von Artgenossen “leben” will – - -
und weil ich – wenn schon Fleisch, dann Fleisch von Tieren, die artgerecht gehalten werden, essen will!

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alle regen sich immer nur auf, wer macht eigentlich Gesetze???? die Legistative. und da sind alle Parteien vorhanden, auch die Grünen. Alle Gesetze nur für Konzerne und Banken nix für die Bürger und das schon sehr sehr lange. also nicht meckern sondern handeln.

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Danke für die Info bzgl. Tierfabrik !
Es ist immer wieder überraschend wie Gier und Verachtung gegenüber Lebewesen als ganz normal erscheint.
Solange Förderungen der ach so tollen Politik solche Verbrechen gegenüber Tieren und natürlich vom gesundheitlichen Aspekt auch Menschen befürwortet, brauchen wir uns nicht wundern, dass solche Projekte immer attraktiver werden.
Man kann ja wieder sparen, der Preis ist heiss, Geiz ist geil usw.

Fressen wir doch die ganze Chemie rein, pumpen wir doch die armen “Viecher” voll mit Giften und schmatzen danach noch genussvoll beim Heurigen. Dass dies alles normal ist und billig noch dazu…. umso besser. Aja, stopfen wir doch den Grossbetreibern noch eine Provision dazu. Hirn einschalten wäre wieder angesagt ;-)
Da mir weder ein Huhn noch sonst irgendeine Leiche schmeckt, bin ich dankbar diesem Konsum-Wahnsinn nicht folgen zu müssen :-)
Es kommt immer der Zeitpunkt, wo man Farbe bekennen muss.
Und dann ist Klartext angesagt.
Ich wünsche Euch viel Erfolg und verbleibe mit herzlichen Grüssen.

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Wir, mein Mann und ich, sind sicher gegen diesen Stall. Die armen Tiere.

 

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Guten Morgen,
ich habe das Vorhaben Sachsendorf gelesen, bitte um weitere Informationen. Meine Unterstützung, dies zu verhindern, das Vorhaben “so” zu bauen, hast du!

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Ich bin nun seit mehr als 5 Jahren Vegetarier. Für mich muss kein Tier sterben.
Diese 5 Jahre waren zu Beginn ein Selbstversuch aus ethischen und gesundheitlichen Überlegungen und auch um zu sehen, ob ich Fleisch überhaupt brauche. Das Ergebnis ist, ich brauche es gar nicht. Ich bin weder untergewichtig noch habe ich irgendwelche Mangelerscheinungen oder Muskelschwund. Mein letzter Blutbefund von vor einem Monat ist perfekt.

Das grundlegende Problem ist, dass niemand hinterfragt, was er eigentlich tut, und ob das auch Sinn macht. Wir wachsen mit Festsetzungen auf, die unser … Großvater und unser Vater schon nicht hinterfragt haben. Wir glauben alles, was uns gesagt worden ist, auch wenn es noch so ein Unsinn ist. Weil es ja immer so war und wir nichts Anderes kennen.  Aber wir leben im 21. Jahrhundert und ich gehe davon aus, dass sich die Menschheit in den letzten tausenden Jahren schon ein wenig weiterentwickelt hat. Solche Aktionen wie ein “Wohlfühlstall” für 40.000 Masthühner lässt mich an einer Entwicklung, vor allem von Mitgefühl gegenüber anderen fühlenden Wesen zweifeln. Ich finde das abartig wie hier mit Leben umgegangen wird!

Ich selbst bemühe mich darum Nachhaltigkeit, biologischen Anbau, artgerechte Tierhaltung durch mein Konsumverhalten zu fördern. Dafür bin ich bereit auch deutlich mehr Geld auszugeben. Ich besuche den Regionalmarkt in Horn, kaufe im Eggenburger Bio-Laden ein und fahre sogar zum Bauern, um mein Gemüse zu holen. Das Ei am Sonntag ist aus der Gegend, und ich weiß, wie die Hühner gehalten werden und sogar wie sie heißen. Und ich kann sagen, dass diese Lebensmittel im Vergleich zu dem was sonst verkauft und gegessen wird, deutlich geschmackvoller sind. Nämlich so geschmackvoll, dass man nach einiger Zeit das billige geschmacklose oder überwürzte Zeugs nicht mehr freiwillig anrührt und sich fragt, was man bisher da überhaupt in seinen Körper gelassen hat.

Mich wundert es nicht mehr, dass viele immer fetter werden, Diabetes, Krebs (siehe WHO), Demenz und Herz-Kreislauferkrankungen entwickeln und die Gesundheitskosten laufend steigen. Von Antibiotikaresistenz und der Wirkung von Stresshormonen auf den Organismus möchte ich gar nicht reden. Dann sind natürlich noch die Anbauflächen für die Futtermittel und die produzierten Treibhausgase…

Deshalb kann ich es nicht nachvollziehen, dass die Welt noch mehr Massentierhaltung braucht und einen Betrieb, der weiter die Preise drückt. Es wäre für mich ein Rückschritt in der regionalen Entwicklung, eine vollkommene Gegensätzlichkeit zum aktuellen Trend. Die Nahrungsindustrie braucht ebenso eine Kehrtwende wie die Energieindustrie.

Zu Zeiten des EU-Beitritts war der Slogan “Österreich als europäischer Feinkostladen” laufend präsent. Billige Massentierhaltung verstehe ich nicht darunter.
Ich kann auch nicht verstehen, wie jemand sich noch in den Spiegel sehen kann, der seinen Profit mit dem Leiden und dem Tod von 40.000 Tieren (offensichtlich alle 8 Wochen) bestreitet. Wie herzlos und abgestumpft kann man nur sein?

Ich denke wir haben selbst im 21. Jahrhundert noch viel Nachholbedarf bei der Förderung ethischen Verhaltens. Das sehe ich übrigens auch als eine schwerwiegende Lücke in unserem Bildungssystem.
Aus diesen Gründen und noch vielen anderen bin ich absolut gegen ein derartiges Projekt!
Liebe Grüße

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bin dagegen und zwar weil …..
- Unzumutbar für Mensch und Tier!
- Nahrungsmittelproduktion sollte nachhaltig sein: kein Export, Mengen produzieren die auch wirklich benötigt werden, Artgerechte Freilandhaltung
- Fläche könnte wirtschaftlich effizienter genutzt werden
- Gerade im ländlichen Raum sollte man glauben, dass der Begriff Nachhaltigkeit angekommen ist.
- Abwanderung aufgrund Geruchsbelästigung…. dünn besiedelter Raum sollte aber eine Zunahme der Bevölkerung anstreben
- Verschlechterung der bereits schlechten Wasserqualität
- Verschlechterung der Bodenqualität
- Boden kann nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden

Es ist erschütternd, zu erfahren, dass die Thematik der Nachhaltigkeit noch immer nicht in den Köpfen der Landwirtinnen und Landwirte angekommen ist. Statt wirtschaftliches Denken sollte eine nachhaltige Nahrungsmittelproduktion sicher gestellt werden, Lebensmittel herzustellen in der Menge die wirklich benötigt wird und in einer hochwertigen Qualität. Warum Massentierhaltung in ÖSTERREICH immmer noch erlaubt wird, versteh ich nicht.

Das ist meine Meinung..  Vielleicht hilft Sie euch weiter.

Kleiner Tipp:  We Feed the world:
https://www.youtube.com/watch?v=41mi9igl5Kk
SUP: http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/uvpsup/sup/
Mit den besten Grüßen

Hallo!
Noch ein kleiner Hinweis:
“Before the Flood” ist noch bis 6. November im Netz frei verfügbar. Es ist ein aktueller Film, der den Klimawandel betrifft, vielleicht können auch daraus schlagfertige Argumente und Beweise gewonnen werden:
https://www.youtube.com/watch?v=90CkXVF-Q8M

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Gut, dass es Menschen wie euch gibt, die so etwas nicht widerspruchslos hinnehmen. Ich frag mich, was Menschen bewegt, so etwas machen zu wollen. Da komm ich nicht mit. Ist da so viel Geld drinnen, dass man alles andere vergisst?

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Hallo Gerhard,
wir fünf sind dagegen, weil wir diese Art von Tierhaltung und industrieller Fleischproduktion für absolut unzumutbar halten.
Liebe Grüsse!

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Wir unterstützen euch gegen diese Tierindustrie!

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Finde eure  Zusammenfassung ganz  toll! Wenn ihr etwas braucht für eure Aktionen, dann lass mich das bitte wissen.

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weitere folgen…
*Die Fotos, die zur Auflockerung beliebig dazugestellt wurden, stammen von dieser schönen Website.

“Bauer Unser”

Danke für die vielen unterstützenden und ermutigenden Mails, die wir auf unsere  erste Aussendung zum Hühnermassenstall bekommen haben!

In Österreich läuft diese Woche ab 11.11. – sehr passend – ein Film an: “Bauer Unser.” 
Ein Film zum Thema Landwirtschaft, Agrarindustrie, “Lebensmittel”…

Da heisst es in der Aussendung:

“So vielfältig die Bauern, vom Biobauern bis zum konventionellen Agraringenieur, so einhellig der Tenor: So wird es nicht weitergehen. Es läuft etwas falsch. Das Mantra der Industrie – schneller, billiger, mehr – stellen die meisten von ihnen in Frage.”

Der Film läuft auch ab Freitag im Horner Stadtkino,  das selbst schon eine Empfehlung Wert ist.  Wir werden sicher hingehen.
Du auch?
Hier mehr Infos dazu.

Tierfabrik bei Sachsendorf, die zweite (Sondernewsletter)

Wenn Du das Gerücht gehört hast… Ja, es ist wahr.

Nur ein paar Meter weiter von dem Ort, an dem 2014 ein Massenschweinestall geplant war – visavis der Abbiegung von Sachsendorf auf die B4 – soll auf der grünen Wiese ein neues Projekt gebaut werden:

Ein “WohlfBildergebnis für massentierhaltung hühner bodenhaltungühlstall” für 40.000 Masthühner!

Mit ähnlichen Worten stellte der Projektwerber, ein Landwirt aus Buttendorf,  Montag Abend sein Anliegen dem Gemeinderat vor.
Bürgermeister und Vizebürgermeister, beides Landwirte, stehen dem Ansinnen positiv gegenüber: Wenn alle Vorschriften eingehalten werden, kann man nichts dagegen tun.
Andere Gemeinderäte hatten Einwände. Erhöhtes Verkehrsaufkommen, Feinstaubbelastung, Wasserversorgung… und ob diese Art der Massentierhaltung in unserer Gemeinde überhaupt erwünscht sei…
Das Verfahren läuft.  Nächstes Jahr soll der Betrieb starten.

Erste Fakten

Geplant ist eine Halle von ca. 115 Metern Länge und 20 Metern Breite mit einem Aussenbereich von 5 zusätzlichen Metern an der Längsseite der Halle.
-für knapp unter 40.000 Hühner
-mit 3 Silos (und vermutlich einer Kadaverbox)
-Keine Umweltverträglichkeitsprüfung nötig
-Lebenszeit pro Huhn 8 Wochen
-Bezeichnung “Landhuhn”
-(Nach Erinnerung) 20 “Kilo Huhn” pro Quadratmeter. Das liegt irgendwo zwischen den beiden folgenden Darstellungen:

18 kg/m²
huehner_wenig
25,5 kg/m²
huehner_mittel

(Konventionell wären in Österreich 30 “Kilo Huhn” erlaubt)

Wir planen weiter zu recherchieren und neben den Fakten auch die Schattenseiten dieses Trends der konventionellen Landwirtschaft zu thematisieren. Muss man wirklich mit so viel Tierleid Billigfleisch produzieren? Was hätten die Grossmütter der heutigen Bauern dazu gesagt, wie hier mit den “Hendln” umgegangen wird? und erst dazu, wie das Produkt schmeckt!
Bei genauerem Hinsehen handelt es sich doch mehr um eine Industriefabrik als um einen Tierstall mit allen katastrophalen ökologischen Folgen für Mensch, Tier und Mitwelt.

Unsere  Website mit der Diskussion zur Schweinefabrik ist noch online, hier die Argumente dagegen. Hier ein Beitrag des österreichischen Tierschutzvereins gegen Massentierhaltung sowie die Faktenseite des Verein gegen Tierfabriken zur Geflügelmast.

Wie stehst du dazu? 

Was ist Deine Meinung? Soll der “Stall” gebaut werden? Ja oder nein? Warum? Warum nicht?
Deine Meinung kannst du  hier auf der Website oder per email schreiben an: gerhard.oettl@gruene.at

Wir hoffen auf Deine Unterstützung!

Die grüne Gruppe Burgschleinitz-Kühnring ist aus dem Widerstand gegen den Schweinestall 2014 entstanden. Viele haben aus diesem Grund erstmals die Grünen gewählt.  Wir sehen das als Auftrag, nicht ruhig zuzusehen, wie die Anliegen eines Gutteils der Bevölkerung ignoriert werden. Wenn es keinen Widerstand gegen diese Form der Tierhaltung gibt, wird es bald auf weiteren freien Flächen in unserer Gemeinde diese Hallen geben, in denen “österreichisches Qualitätsfleisch” produziert wird, das den Namen nicht verdient.

Hier zur Erinnerung das Bild von einem glücklichen Huhn:
Bildergebnis für glückliches huhn

 

Für alle, die nicht vegetarisch werden wollen, eine gute Nachricht: Noch gibt es Fleisch, das tierfreundlich produziert wird. Ja – dieses ist teurer, aber das ist auch gut so. Für die Bauern, für Deine Gesundheit, die Tiere und die Umwelt.