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Pressereaktion(en)

NÖN 2016-12-21 Nr 51 Seite 1-3Montag die Bauverhandlung. Dienstag  die Schlagzeile in der NÖN mit zweiseitigem Bericht. Das ist wahrlich eine rasche und starke Reaktion. Auch andere Medien haben schon angefragt. Das Thema trifft also auf breites Interesse.

 

 

 

Auch die lokale Zeitschrift tips hat einen Online Bericht dazu gebracht.

Interessant auch die aktuelle Diskussion in Deutschland, wo es politische Ambitionen gibt, AnrainerInnen und Gemeinden mehr in die Verfahren zu neuen Anlagen von Massentierhaltung einzubinden.

Ein Artikel in der Zeit berichtet vom Vorstoss der Umweltministerin Hendricks, hier nachzulesen.

Da heisst es u.a.: “Es gehe nicht darum, konventionelle Landwirtschaft zu verteufeln, sagte Hendricks. Diese müsse sich aber ändern. Viele Bauern wollten oder könnten mit der Intensivierung der Tierhaltung selbst nicht Schritt halten.”

Politische Initiativen brauchen die Unterstützung von unten. Das Stallprojekt in unserer Gemeinde steht demnach stellvertretend für eine Entwicklungsrichtung nicht nur in unserer Region.

Es geht auch in diesem Fall nicht um das Anliegen einiger weniger Umwelt- und TierschützerInnen gegen einen einzigen Landwirt, der mit dem Projekt sein Einkommen erzielen will.
Vielmehr werden hier auf lokaler Ebene globale Konflikte  ausgetragen.  Wir denken, die nationale und EU-Politik ist zum Handeln aufgefordert. Was meinen Sie, was meinst du?

Proteststimmen bei Bauverhandlung überreicht

BV-Masthuehnerstall_2_webAm 19.12.2016 fand die Bauverhandlung zum umstrittenen Massenhühnerstall an der B4 statt. Zwei Personen der grünen Gruppe (Gerhard Öttl und Ulli Pastner) und zwei weitere Gegnerinnen des Stallprojekts (Renate Glawischnig und Siegrid Zykan) überreichten Bürgermeister Winkelhofer die gesammelten Statements zum Bauvorhaben:
In Summe 34 dagegen, eines dafür.

Hier zum Download als pdf:  Bei der Bauverhandlung überreichte Statements.

bgm winkelhofer-gehard oettlBeim Überreichen an Bürgermeister Winkelhofer sprach Gerhard Öttl die Sorgen und Bedenken der Menschen an. Davon ausgehend, dass hinter jedem Statement etwa 2 Personen, mitunter auch ganze Familien stehen, haben sich etwa 5% der Gemeindebevölkerung geäussert, tw. mit sehr differenzierten gehaltvollen Meinungen.

Die (nicht der grünen Gruppe zugehörigen) Projektgegnerinnen Renate Glawischnig und Siegrid Zykan sprachen nochmals vor der versammelten Runde Argumente wie Wasser, Verkehr, Gestank und Landschaftsverschandelung an. Mangelnde ökonomische Sinnhaftigkeit, unbeabsichtigte und unverantwortbare ökologische Konsequenzen und nicht zuletzt unerträgliches Tierleid waren weitere Themen, die u.a. von Ulli Pastner angesprochen wurden.

Auch der Projektwerber und der anwesende Vertreter der lokalen Presse bekam eine Mappe mit den zusammengefassten Proteststimmen. Wir hoffen, sie werden gehört.

Übrigens: Das oben abgebildete Transparent kam schon 2014 zum Einsatz, als an der gleichen Stelle ein Massenschweinestall geplant wurde. Die Geschichte des Widerstands dageben, mit der die grüne Gemeindegruppe überhaupt entstanden ist , kannst du hier im Detail nachlesen: http://mutleben.wordpress.com

Bauverhandlung Masthühnerstall bei Sachsendorf am 19.12.2016

Am Montag den 19.12.2016 findet um 08:30 am Gemeindeamt folgende Bauverhandlung statt:

Neubau Masthühnerstall für 39.600 Stück und Halle

Zusatz für Anrainer und sonstige Beteiligte:
Einwendungen, die nicht spätestens am Tag der Verhandlung beim Gemeindeamt oder während der Verhandlung vorgebracht werden, finden keine Berücksichtigung und die Beteiligten werden als dem Vorhaben zustimmend angesehen.

einladung-bauverhandlung

Was denken die Menschen über die geplante Hühnerfabrik?

Hier möchten wir Euch die Reaktionen auf unsere Postwurfsendung und unseren Newsletter zur Hühnerfabrik zeigen.
Was wollen die Menschen in unserer Gemeinde?

Wir haben die Zuschriften per Post, per Mail oder per Kontaktformular anonymisiert und nicht zensuriert.  Manche Menschen schreiben nur einen Satz, andere ganz ausführliche Stellungnahmen. Manche schreiben für sich selbst, andere für die ganze Familie.  Aber schau selbst:

Statement Nummer 36

Abgesehen davon, dass diese Art der industriellen Fleischproduktion absolut unmoralisch und falsch ist, ist es widersinnig noch mehr billiges Fleisch zu produzieren, wo jetzt schon ein Drittel aller produzierten Lebensmittel weggeworfen werden bevor sie in den Handel kommen – immerhin 1,3 Milliarden Tonnen pro Jahr (Quelle: Weltgesundheitsorganisation FAO 2016).

Aus der früheren Wertschätzung von Lebensmitteln ist inzwischen eine Geringschätzung geworden. Diese Art der Fleischproduktion ist dafür verantwortlich, dass wir seit Jahren kein Fleisch mehr essen.

Statement Nummer 35

Als ich im Internet deinen Brief von der Gemeinderatssitzung las, war ich schon sehr entsetzt. Überhaupt nach der Aktion mit dem Schweinestall, sollte die Gemeinde daraus gelernt haben.

Es wäre auch sehr sinnvoll gewesen den Kontakt mit der angrenzenden Ortsbevölkerung zu suchen und sie nicht einfach vor vollendete Tatsachen zu stellen.

Ganz toll finde ich, dass ein junger Mann den landwirtschaftlichen Betrieb seines Vaters übernehmen möchte, und sich dafür interessiert. Aber sollte nicht gerade die Jugend schon so weit sein, um bewusster, ökologischer und nachhaltiger zu leben?
Das ist doch die Zukunft…..!?

Vielleicht hätte oder könnte man mit dem jungen Herrn noch darüber reden, denn es geht auch anders!

Statement Nummer 34

Nein

Statement Nummer 33

Nein

Statement Nummer 32

Gedanken zum geplanten „Geflügelprojekt“ in der KG Sachsendorf

Ich wohne seit 1992 in der Gemeinde Burgschleinitz-Kühnring. Als
geborener Wiener schätze ich das Leben auf dem Land, speziell in der Region um den Manhartsberg. Die Landschaft, die Äcker, die Wälder und die Wiesen von den Grundbesitzern, meist Landwirte, liebevoll bestellt und gepflegt, garantieren eine Lebensqualität, die man woanders nicht leicht finden kann.

Nun höre ich, dass es einen Plan gibt, in der KG Sachsendorf einen großen Hühnerstall, oder besser Hühnerbaracke, respektive
„Hühner-KZ“, zu errichten. Ein Aspekt der oben angeführten
Lebensqualität beruht ja auch darauf, dass in unserer Region natürliche, unbelastete und dadurch gesunde Lebensmittel produziert werden. Es besteht für jeden die Möglichkeit sich mit Qualitätsprodukten unserer Bauern direkt zu versorgen. Da braucht es keine Legebatterien, deren Erlös allein den Konzernen Gewinn bringt. Ich bin überzeugt, dass niemand aus der Marktgemeinde Burgschleinitz-Kühnring solche Produkte kaufen wird.
Was sind die Beweggründe in einer intakten Landschaft so ein Projekt zu planen und zu errichten?

Sind sich die Verantwortlichen bewusst, was die Folgeszenarien eines solchen Betriebs sind? Die Antworten darauf kann sich jede Bewohnerin, jeder Bewohner der betroffenen Gemeinden selbst geben.
Ich appelliere an die gewählten GemeindevertreterInnen, solche Projekte nicht zuzulassen.

Statement Nummer 31

Hallo Gerhard,
ich habe gestern erfahren, dass Montag die Bauverhandlung ist….. ich hatte gehofft, dass es nicht so weit kommt. Leider ist das Profitdenken größer als jede Vernunft, ich denke, es wäre eine Chance gewesen “neu” zu denken.
Es zeigt ja mit Joseph Brot, dass es anders gehen kann,  viele Menschen sehe ich dort, wenn ich am Samstag das Gebäck kaufe. ……Eigentlich fehlen mir die Worte…….

Statement Nummer 30

Lieber Gerhard,
danke für euer Engagement gegen dieses Massentierhaltungsvorhaben in der Gemeinde.
Abgesehen von dem Leiden der armen Tiere (wo ist da ein Unterschied zur Käfighaltung?), die zu Fleischproduzenten degradiert werden (ich fürchte aber, die gibt es noch sehr viele, denen das egal ist, Hauptsache das Fleisch ist viel und billig) ist das Frustrierende dabei, dass es völlig legal und sogar förderungswürdig ist.
Nicht egal sollte den Verantwortlichen sein, wie sich das mit dem überall propagierten “Wohlfühl-Waldviertel” vereinbaren läßt, wo die Landschaft ein wesentlicher Faktor für die Ansiedlung vom Josefs-Brot gewesen ist, und wo das Thema der Wasserversorgung in den nächsten Jahren immer wichtiger werden wird. Und wie viele Arbeitsplätze werden mit so einem Betrieb geschaffen?

Ich glaub, man muß sich dieses Image des Waldviertels auf die Fahnen schreiben und dazu Leute gewinnen, denen das am Herzen liegt.
Ich hoffe, es gelingt.
Liebe Grüße und eine gute Zeit

 Statement Nummer 29

Lieber Gerhard
Vielen Dank für die Info. Was können wir tun?
Möchte Euch treffen. Bitte anrufen!

Statement Nummer 28

Meine Meinung:
1. Wasserqualitätsverlust
2. unnötige Transporte
3. Tierquälerei – Massentierhaltung

Statement Nummer 27

Lieber Gerhard!
Ich danke dir so sehr für deinen Einsatz und möchte nun auch eine offizielle Stellungnahme zum Hühnerstall abgeben.
1.
Wir müssen uns alle bewusst sein, dass wir VERANTWORTUNG füreinander tragen. Daher ist es wichtig, dass wir unsere Wahrheit aussprechen. Es ist für mich schlimm mitanzusehen, wie durch gekonnte Kommunikation manipuliert wird. Bei einer derartigen Massentierhaltung von Wohlfühlstall zu reden, ist schlimmste Manipulation. Die Tiere werden dort elendiglich gequält. Das ist eine Tatsache, die durch die schönsten Worte nicht wegzudiskutieren ist! Tiere sind auch kein “Produkt” oder eine “Ware”, sondern sie sind lebendige, fühlende Wesen wie wir Menschen auch.
2.
Für diejenigen, die meinen, dass Hühner “minderwertige” Lebewesen seien und das diese immense Tierquälerei, die da stattfindet nicht schon genug Argument gegen einen solchen Stall sei, muss ich noch hinzufügen, dass diese Qualen, welche diese und andere Tiere erleiden, ins allgemeine Bewusstseinsfeld eingebracht werden, in dem wir alle leben. Jetzt ist mir bewusst, dass viele Menschen von Bewusstseinsfeldern nichts wissen und auch nicht daran glauben. Diejenigen die offen sind für neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die absolut nichts mit Esoterik zu tun haben, mögen sich doch bitte mit der Forschung von Vladimir Poponin auseinander setzen.
3.
Wir alle tun uns somit nichts Gutes, wenn wir derartige Vergehen an fühlenden Wesen zulassen. Emotionen verändern unsere DNA und wer diese “gequälten” Tiere isst, dessen DNA wird auch verändert. Ich brauche das nicht. Unsere DNA verändert auch die feinstoffliche Ebene rund um uns herum, also jeden Menschen, der im Umfeld wohnt und lebt. Sozusagen auch unsere Gesellschaft. Ob wir den Hühnerstall oder andere Massentierhaltung akzeptieren oder nicht, wird unser gemeinsames energetisches Feld, in dem wir leben, beeinflussen. Welche Gesellschaft wollen wir in Zukunft? Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die eindeutig belegen, dass die Selbstmordrate und Depression in den Ländern massiv gestiegen ist, die Fleisch aus der Massentierhaltung verzehren. Die Keime können wir totkochen – doch die Emotionen und Stresshormone im Fleisch nicht! Nochmals, wir tun uns einfach nichts Gutes damit!
4.
Bitte schaut euch den Film “BAUER UNSER” an. Hier wird gezeigt, wie man unsere Bauern mithilfe ihrer eigenen GIER zu Abhängigen macht. Zuerst bekommen sie hohe Geldsummen an Förderungen, damit sie derartige Fabriken zur Tierquälerei bauen und wenn sie später draufkommen, dass all das, was ihnen versprochen wird, nicht gehalten werden kann, sitzen sie auf einem Schuldenhaufen und sind Gefangene im System, die bis zum letzten Atemzug ausgepresst werden, wie ihre Hühner.
5.
Wir könnten ein viel schöneres Leben miteinander haben, wenn wir all diese Missstände ausräumen und unsere Kraft für positive und für alle Menschen förderliche Projekte einsetzen. Bitte habt den Mut, aufzustehen und eure Meinung zu sagen. Welche Gesellschaft wollt ihr?
Lieber Gerhard, du kannst gerne diese Zeilen veröffentlichen.
Danke nochmals für dein Tun!
.

Statement Nummer 26

Tiere sind Lebewesen. Beginnen wir mit der Achtung in unserer Nähe. Geld kann man nicht essen.

Statement Nummer 25

Ich wünsche euch viel Erfolg bei eurem Widerstand gegen solcherlei Projekte.

Statement Nummer 24

Ich bin entsetzt über diesen zweiten geplanten Mastbetrieb!! Besonders in Zeiten, wo viele Menschen Bio bevorzugen oder gar vegetarisch leben, sehe ich diese Notwendigkeit überhaupt nicht gegeben. Das Allerwichtigste sind jedoch die armen Hühner!! Als Kücken von OBERÖSTERREICH hergekarrt und nach ein paar Wochen wieder zurück nach OBERÖSTERREICH gekarrt zu werden!! Der ganze Stress im kurzen Leben — sowas will man essen??? Dazu das Verkehrsaufkommen in unserer schönen Gegend– sollte sich die Gemeinde nicht FÜR ihre Mitglieder und die Landschaft einsetzen???
Mir graut vor der Vorstellung, daß die Gier nach Geld wieder einmal größer ist als jede Vernunft.

Statement Nummer 23

Bildergebnis für glückliches huhnDie Frage die sich mir stellt: Will ich Lebensmittel aus der Region oder importiertes Hühnerfleisch ohne Kontrolle. Nicht jeder will sich vegetarisch ernähren. Wenn wir gegen jedes Projekt in der Region sind, müssen wir essen, was uns die wirkliche Massentierhaltung liefert.

Statement Nummer 22

Lieber Herr Öttl,
hoffe, wir sind nicht zu spät dran…!
Bildergebnis für glückliches huhnNatürlich unterstützt unsere gesamte Familie den Widerstand gegen dieses geplante Horror-Projekt. Wir sind zwar keine Vegetarier, haben aber schon seit vielen Jahren aufgehört, Fleisch, egal welchen Tieres, aus Massenindustrien zu kaufen, um somit dagegen zu protestieren.
Bitte zählen Sie alle unsere Familienmitglieder zu den Gegenstimmen.
Vielen Dank für Ihr Engagement und viel Glück!

Statement Nummer 21

Bitte nicht schon wieder! Wir haben zwei Schweinebetriebe im Ort – Diese Geruchsbelästigung reicht, außerdem Verkehrsaufkommen, unwürdige Tierhaltung etc. etc. DANKE NEIN!

Statement Nummer 20

Bildergebnis für glückliches huhnIch bin seit ca. 6 Jahren Vegetarier – den Tieren zuliebe. Wenn ich an den geplanten Hühnerstall vor unserer “Haustür” denke, kommt mir das Grauen! 40.000 Hühner, die am Ende ihres kurzen, jämmerlichen Lebens ihr eigenes Gewicht nicht mehr tragen können und sowieso keinen Platz zum Leben haben – das bricht mir das Herz!
Bitte verhindern Sie das!! Wie kann man so gefühlskalt sein, dass einem das egal ist??!

Statement Nummer 19

Bin dagegen, weil ich mir
1. nicht vorstellen kann, dass sowas unter Artgerechte Tierhaltung zu verstehen ist .
2. Außerdem weiß ich aus Erfahrung, welcher Gestank da entsteht.
3. Bei so einer dichten Tierhaltung entstehen Krankheiten, diese werden wieder mit antibiotischen Mitteln behandelt, die ins Fleisch übergehen.
4. Außerdem sollten wir endlich einmal bedenken, ob wir wirklich so viele Lebensmittel benötigen, oder ob es nicht sinnvoller ist mit Vorhandenem sorgfältiger umzugehen und unsere Lebensmittel nicht wie Gegenstãnde zu behandeln.

Statement Nummer 18

…wie wir aktuell sehen, kann ja so ein Stall auch Hotspot für die Vogelgrippe werden… wie es halt so ist mit “Monokultur” und viel Tier auf wenig Raum. Ansonsten sind für mich, wenn schon der industrielle Umgang mit Leben wenig Argumentationskraft hat (Gewissen, Ethik) wie gesagt Antibiotikaresistenz (da brennt schon der Hut mittlerweile), Preisdumping und mindere Qualität Argumente.
Das alles korrekt (nur) nach den Regeln abzuhandeln ist mir zu wenig, ohne ethische und Gewissensfragen dabei zu berücksichtigen. Regeln sind immer ein Abbild der Zeit und der politischen Strukturen. Regelkonform zu handeln bedeutet nicht immer ethisch korrekt zu handeln, wie wir aus der Geschichte wissen ;-)

Statement Nummer 17

Lieber Herr Öttl,
danke für die Informationen zu o.g. Mastbetrieb.
Ich finde es bezeichnend, dass unsere Heimatgemeinde so kurz nach der Aufgabe des Schweinemastbetriebs nun eine solche “Tierfabrik” quasi aus der Hinterhand durchzuwinken gedenkt.
Gibt es irgendeine Möglichkeit, dem noch entgegenzuwirken?
Es stimmt mich mehr als traurig, dass dem Profitgedanken ein höherer Stellenwert beigemessen wird als dem Wohl und der Würde von Lebewesen.

Ist zu diesem Zeitpunkt noch eine Unterschriftenaktion gegen den Betrieb sinnvoll bzw. machbar? Falls ja, haben Sie meine Unterschrift in jedem Fall.
Mit herzlichen Grüßen

Statement Nummer 16

Liebes Team der Grünen in Burgschleinitz-Kühnring,
wir möchten unsere ablehnende Haltung zur Errichtung des Masthuhnstalls auf der B4 bei Sachsendorf zum Ausdruck bringen. Unserer Meinung nach muss es ein Umdenken der Gesellschaft geben. Weg von der konventionellen Tierhaltung, die Tiere wie ein Produkt behandelt, zurück zu einem respektvollen Umgang mit Lebewesen.

Unsere Gemeinde sollte ein Zeichen setzen gegen diese unwürdige Art der Tierhaltung. Grundsätzlich spricht nichts gegen eineErrichtung eines  Stalls auf diesem Areal – für welche Tiere auch immer – solange gewährleistet ist, dass es nicht allein um die möglichst rasche Produktion von billigem und qualitativ minderwertigem Fleisch geht.
Fleisch muss wieder einen größeren Wert für uns haben, dafür sollten wir auch bereit sein, mehr dafür zu bezahlen.
Mit freundlichen Grüßen
.

Statement Nummer 15

Herzlichen Dank für die Information!
Ich bin auf jeden Fall dagegen.
Weil:
…Ich selber auf einer “Hühnerfarm” groß geworden bin und nur allzudeutlich darüber Bescheid weiß.
…Ich das Halten von Tieren in solch einer Form als Mensch nicht verantworten kann.
…Ich andere Menschen darauf aufmerksam machen möchte, was so eine “Fabrik” bedeuten wird.
( Ausbeutung von Tieren, starker Geruch, Überproduktion von Tieren…)

Statement Nummer 14

Ich bin sowas von dagegen, da auch die Tiere ein Recht auf ein anständiges Leben haben! Und in so einem “Käfig” keine Rede von Leben sein kann!

Statement Nummer 13

Lieber Gerhard!
Wir vier sind dagegen wegen:
Geruchsbelästigung,
Fortsetzung der baulichen Verschandelung unserer ehemals schönen Heimatgemeinde (Tor zum Waldviertel!!!!),
noch größere Abwanderung der jungen Generation,
zu hoher Wasserverbrauch – bei ohnehin knappen Ressourcen, Nitratbelastung des Bodens und Grundwasser,
Ablehnung von Tierfabriken unter heuchlerischer Vorspiegelung naturnaher Tierhaltung,
untransparente bauliche Genehmigungsprozesse,
Verdacht der Vetternwirtschaft……
und vieles mehr.

Bitte halte uns auf dem Laufenden. Danke und LG

Statement Nummer 12

bin dagegen
und zwar weil ….. ich auch nicht Kopf an Arsch mit Tausenden von Artgenossen “leben” will – - -
und weil ich – wenn schon Fleisch, dann Fleisch von Tieren, die artgerecht gehalten werden, essen will!

Statement Nummer 11

alle regen sich immer nur auf, wer macht eigentlich Gesetze???? die Legistative. und da sind alle Parteien vorhanden, auch die Grünen. Alle Gesetze nur für Konzerne und Banken nix für die Bürger und das schon sehr sehr lange. also nicht meckern sondern handeln.

Statement Nummer 10

Danke für die Info bzgl. Tierfabrik !
Es ist immer wieder überraschend wie Gier und Verachtung gegenüber Lebewesen als ganz normal erscheint.
Solange Förderungen der ach so tollen Politik solche Verbrechen gegenüber Tieren und natürlich vom gesundheitlichen Aspekt auch Menschen befürwortet, brauchen wir uns nicht wundern, dass solche Projekte immer attraktiver werden.
Man kann ja wieder sparen, der Preis ist heiss, Geiz ist geil usw.

Fressen wir doch die ganze Chemie rein, pumpen wir doch die armen “Viecher” voll mit Giften und schmatzen danach noch genussvoll beim Heurigen. Dass dies alles normal ist und billig noch dazu…. umso besser. Aja, stopfen wir doch den Grossbetreibern noch eine Provision dazu. Hirn einschalten wäre wieder angesagt ;-)
Da mir weder ein Huhn noch sonst irgendeine Leiche schmeckt, bin ich dankbar diesem Konsum-Wahnsinn nicht folgen zu müssen :-)
Es kommt immer der Zeitpunkt, wo man Farbe bekennen muss.
Und dann ist Klartext angesagt.
Ich wünsche Euch viel Erfolg und verbleibe mit herzlichen Grüssen.

Statement Nummer 9

Wir, mein Mann und ich, sind sicher gegen diesen Stall. Die armen Tiere.

 

Statement Nummer 8

Guten Morgen,
ich habe das Vorhaben Sachsendorf gelesen, bitte um weitere Informationen. Meine Unterstützung, dies zu verhindern, das Vorhaben “so” zu bauen, hast du!

Statement Nummer 7 

Ich bin nun seit mehr als 5 Jahren Vegetarier. Für mich muss kein Tier sterben.
Diese 5 Jahre waren zu Beginn ein Selbstversuch aus ethischen und gesundheitlichen Überlegungen und auch um zu sehen, ob ich Fleisch überhaupt brauche. Das Ergebnis ist, ich brauche es gar nicht. Ich bin weder untergewichtig noch habe ich irgendwelche Mangelerscheinungen oder Muskelschwund. Mein letzter Blutbefund von vor einem Monat ist perfekt.

Das grundlegende Problem ist, dass niemand hinterfragt, was er eigentlich tut, und ob das auch Sinn macht. Wir wachsen mit Festsetzungen auf, die unser … Großvater und unser Vater schon nicht hinterfragt haben. Wir glauben alles, was uns gesagt worden ist, auch wenn es noch so ein Unsinn ist. Weil es ja immer so war und wir nichts Anderes kennen. Aber wir leben im 21. Jahrhundert und ich gehe davon aus, dass sich die Menschheit in den letzten tausenden Jahren schon ein wenig weiterentwickelt hat. Solche Aktionen wie ein “Wohlfühlstall” für 40.000 Masthühner lässt mich an einer Entwicklung, vor allem von Mitgefühl gegenüber anderen fühlenden Wesen zweifeln. Ich finde das abartig wie hier mit Leben umgegangen wird!

Ich selbst bemühe mich darum Nachhaltigkeit, biologischen Anbau, artgerechte Tierhaltung durch mein Konsumverhalten zu fördern. Dafür bin ich bereit auch deutlich mehr Geld auszugeben. Ich besuche den Regionalmarkt in Horn, kaufe im Eggenburger Bio-Laden ein und fahre sogar zum Bauern, um mein Gemüse zu holen. Das Ei am Sonntag ist aus der Gegend, und ich weiß, wie die Hühner gehalten werden und sogar wie sie heißen. Und ich kann sagen, dass diese Lebensmittel im Vergleich zu dem was sonst verkauft und gegessen wird, deutlich geschmackvoller sind. Nämlich so geschmackvoll, dass man nach einiger Zeit das billige geschmacklose oder überwürzte Zeugs nicht mehr freiwillig anrührt und sich fragt, was man bisher da überhaupt in seinen Körper gelassen hat.

Mich wundert es nicht mehr, dass viele immer fetter werden, Diabetes, Krebs (siehe WHO), Demenz und Herz-Kreislauferkrankungen entwickeln und die Gesundheitskosten laufend steigen. Von Antibiotikaresistenz und der Wirkung von Stresshormonen auf den Organismus möchte ich gar nicht reden. Dann sind natürlich noch die Anbauflächen für die Futtermittel und die produzierten Treibhausgase…

Deshalb kann ich es nicht nachvollziehen, dass die Welt noch mehr Massentierhaltung braucht und einen Betrieb, der weiter die Preise drückt. Es wäre für mich ein Rückschritt in der regionalen Entwicklung, eine vollkommene Gegensätzlichkeit zum aktuellen Trend. Die Nahrungsindustrie braucht ebenso eine Kehrtwende wie die Energieindustrie.

Zu Zeiten des EU-Beitritts war der Slogan “Österreich als europäischer Feinkostladen” laufend präsent. Billige Massentierhaltung verstehe ich nicht darunter.
Ich kann auch nicht verstehen, wie jemand sich noch in den Spiegel sehen kann, der seinen Profit mit dem Leiden und dem Tod von 40.000 Tieren (offensichtlich alle 8 Wochen) bestreitet. Wie herzlos und abgestumpft kann man nur sein?

Ich denke wir haben selbst im 21. Jahrhundert noch viel Nachholbedarf bei der Förderung ethischen Verhaltens. Das sehe ich übrigens auch als eine schwerwiegende Lücke in unserem Bildungssystem.
Aus diesen Gründen und noch vielen anderen sind wir beide absolut gegen ein derartiges Projekt!
Liebe Grüße

Statement Nummer 6 

bin dagegen und zwar weil …..
- Unzumutbar für Mensch und Tier!
- Nahrungsmittelproduktion sollte nachhaltig sein: kein Export, Mengen produzieren die auch wirklich benötigt werden, Artgerechte Freilandhaltung
- Fläche könnte wirtschaftlich effizienter genutzt werden
- Gerade im ländlichen Raum sollte man glauben, dass der Begriff Nachhaltigkeit angekommen ist.
- Abwanderung aufgrund Geruchsbelästigung…. dünn besiedelter Raum sollte aber eine Zunahme der Bevölkerung anstreben
- Verschlechterung der bereits schlechten Wasserqualität
- Verschlechterung der Bodenqualität
- Boden kann nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden

Es ist erschütternd, zu erfahren, dass die Thematik der Nachhaltigkeit noch immer nicht in den Köpfen der Landwirtinnen und Landwirte angekommen ist. Statt wirtschaftliches Denken sollte eine nachhaltige Nahrungsmittelproduktion sicher gestellt werden, Lebensmittel herzustellen in der Menge die wirklich benötigt wird und in einer hochwertigen Qualität. Warum Massentierhaltung in ÖSTERREICH immmer noch erlaubt wird, versteh ich nicht.

Das ist meine Meinung.. Vielleicht hilft Sie euch weiter.

Kleiner Tipp: We Feed the world:
https://www.youtube.com/watch?v=41mi9igl5Kk
SUP: http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/uvpsup/sup/
Mit den besten Grüßen

Hallo!
Noch ein kleiner Hinweis:
“Before the Flood” ist noch bis 6. November im Netz frei verfügbar. Es ist ein aktueller Film, der den Klimawandel betrifft, vielleicht können auch daraus schlagfertige Argumente und Beweise gewonnen werden:
https://www.youtube.com/watch?v=90CkXVF-Q8M

Statement Nummer 5 

Gut, dass es Menschen wie euch gibt, die so etwas nicht widerspruchslos hinnehmen. Ich frag mich, was Menschen bewegt, so etwas machen zu wollen. Da komm ich nicht mit. Ist da so viel Geld drinnen, dass man alles andere vergisst?

Statement Nummer 4

Hallo Gerhard,
wir fünf sind dagegen, weil wir diese Art von Tierhaltung und industrieller Fleischproduktion für absolut unzumutbar halten.
Liebe Grüsse!

Statement Nummer 3 

Wir unterstützen euch gegen diese Tierindustrie!

Statement Nummer 2 

Finde eure Zusammenfassung ganz toll! Wenn ihr etwas braucht für eure Aktionen, dann lass mich das bitte wissen.

 Statement Nummer 1 

Wir möchten unsere ablehnende Haltung zur Errichtung des Masthuhnstalls auf der B4 bei Sachsendorf zum Ausdruck bringen. Unserer Meinung nach muss es ein Umdenken der Gesellschaft geben.  Weg von der konventionellen Tierhaltung, die Tiere wie ein Produkt behandelt, zurück zu einem respektvollen Umgang mit Lebewesen.
Unsere Gemeinde sollte ein Zeichen setzen gegen diese unwürdige Art der Tierhaltung. Grundsätzlich spricht nichts gegen eine Errichtung eines Stalls auf diesem Areal – für welche Tiere auch immer – solange gewährleistet ist, dass es nicht allein um die möglichst rasche Produktion von billigem und qualitativ minderwertigem Fleisch geht.
Fleisch muss wieder einen größeren Wert für uns haben, dafür sollten wir auch bereit sein, mehr dafür zu bezahlen.

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*Die Fotos, die zur Auflockerung beliebig dazugestellt wurden, stammen unter anderem von dieser schönen Website.

Newsletter 3/2016

Hallo! Liebe Freunde und Freundinnen

Bewegte Zeiten:

  • Van der Bellen zum Bundespräsidenten gewählt
  • Flugblatt: Nein zur Massentierhaltung in unserer Gemeinde!
  • Gemeindebudget 2017 und Nachtragsvoranschlag 2016
  • FROHE WEIHNACHTEN UND EINEN GUTEN RUTSCH

Van der Bellen zum Bundespräsidenten gewählt

Am 06.12.2016 mittags verkündete der Innenminister das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl vom 04.12.2016: Alexander Van der Bellen gewinnt die Wahl mit 53,8% gegen Norbert Hofer.
Die Erleichterung ist gross.
Wir freuen uns mit ihm.  Möge er das Amt würdig bekleiden.
Wie unsere Gemeinde gewählt hast, kannst du dir hier anschauen.

Flugblatt “Nein zur Massentierhaltung in unserer Gemeinde!” und Stimmungsbild dazu

Letzte Woche gab es eine ungewöhnliche Postwurfsendung in Burgschleinitz-Kühnring.  Unser Infoblatt “Der Grüne Standpunkt  – Nein zur Massentierhaltung in unserer Gemeinde!” wurde verteilt.
Für diejenigen unter Euch, die einen Werbemittelverzicht haben (so wie ich auch), gibt es das Flugblatt hier zum Herunterladen.
Wenn Du eine Idee hast, wo wir noch Flugblätter auflegen könnten, bitte sagen!
Hier sind die Rückmeldungen, die nach dem letzten Newsletter und als Reaktion auf die Postwurfsendung bisher eingegangen sind.
Vielen vielen Dank für die ermutigenden Worte!!!!

Auf unserer Website haben wir auch einen Link zu (sehr sachlichen) Filmen zur konventionellen  Hühnermast in Österreich.  Je mehr Menschen informiert sind, umsoweniger wird die Realisierung dieser Projekte möglich.

Gemeindebudget 2017 und Nachtragsvoranschlag 2016

Das Gemeindebudget 2017 liegt noch bis einschliesslich Montag, den 12.12.2016,  für alle BewohnerInnen zur Einsicht auf. Die öffentliche Sitzung dazu findet am 19.12.2016 um 19 Uhr am Gemeindeamt statt. Gleiches gilt für den Nachtragsvoranschlag 2016.

FROHE WEIHNACHTEN UND EINEN GUTEN RUTSCH

Dies ist voraussichtlich der letzte Newsletter für dieses Jahr. Daher möchten wir Ihnen im vorhinein ein besinnliches Weihnachtsfest, Prosit Neujahr sowie Gesundheit  und alles Gute für 2017 wünschen.

***

Wir hoffen, dass für Dich wieder viel Interessantes dabei war und freuen uns jederzeit über Rückmeldungen und Unterstützung!

Für die Grünen Burgschleinitz-Kühnring
Gerhard Öttl

 

PS: Sei so nett und hilf uns dabei, unseren Newsletter zu verbreiten, indem du ihn an Bekannte, Freunde und Freundinnen weiterschickst! Auf unserer Homepage kann sich jeder und jede für den Newsletter anmelden. Die früheren Newsletter -  eine Art Kurz-Rückschau unserer Aktivitäten – kannst du hier nachlesen.

Auf unserer Facebook Seite bist du immer aktuell informiert.

Bundespräsidentenwahl 04.12.2016

Seit 06.12.2016 mittags ist es amtlich: Alexander Van der Bellen gewinnt die Wahl mit 53,8%.
Wir freuen uns mit ihm. Möge er das Amt würdig bekleiden.

Hier die Detailergebnisse aus unserer Gemeinde Burgschleinitz-Kühnring.

 Bundespräsidentenwahl 04.12.2016 Burgschleinitz-Kühnring
Gültige Gültige Hofer Hofer Van der Bellen
Van der Bellen
Sprengel 12/2016 05/2016 12/2016 05/2016 12/2016 05/2016
Burgschleinitz/SD 267 244 172 161 95 83
Kühnring 163 145 99 97 64 48
Reinprechtspölla 100 83 55 50 45 33
Zogelsdorf 83 68 44 37 39 31
Matzelsdorf 32 30 19 21 13 9
Amelsdorf 29 23 18 16 11 7
Sachsendorf 33 37 14 19 19 18
Buttendorf 49 50 33 38 16 12
Harmannsdorf 49 40 32 26 17 14
Summe 805 720 486 465 319 255
Prozent 60,37
64,58 39,63
35,42
Wahlbeteiligung 74,30 67,95

Der grüne Standpunkt – “punktgenau”

“Nein zur Massentierhaltung in unserer Gemeinde!”

Dieser Tage wird es in  Burgschleinitz-Kühnring  eine Postwurfsendung “der grüne Standpunkt” geben.

Wir sind schon gespannt auf die Reaktionen. Was meinst du, ob das Thema viele Menschen interessieren wird?

Hier als pdf zum Download:
Infoblatt der Grünen Burgschleinitz Kühnring

Hier als Grafik zum schnell lesen:

Infoblatt GBK_1

Infoblatt GBK_2

 

Damit kann niemand sagen, er oder sie hätte nichts davon gewusst…

Wir freuen uns übrigens mit, dass der Film “Bauer unser”

ein Kassenschlager geworden ist. Mehr als 1000 Menschen haben den Film im Stadtkino Horn schon gesehen.  Wir waren bei der allerersten Bauer UnserVorstellung dabei und sehr begeistert von der differenzierten, unaufgeregten und informativen Dokumentation über die Situation unserer Landwirtschaft.

In einer Presseaussendung des Filmladen wird berichtet, dass der Film österreichweit mit mehr als 30.000 ZuseherInnen rekordverdächtig gut ankommt und der Produzent Helmut Grasser (Allegro Film) meint dazu: „Wir freuen uns, dass wir mit diesem Film einen Nerv treffen. Es wird höchste Zeit das gebetsmühlenartig vorgetragene Mantra vom allseitigen Nutzen entgrenzter und gänzlich unregulierter Märkte kritisch zu hinterfragen und den Blick dafür zu schärfen, wer davon profitiert und wer die Zeche dafür bezahlt.“

Na, wenn das nicht punktgenau zu unserem Thema passt…

 

 

 

 

 

Fakten zur Hühnermast in Österreich

Im April 2016 wurde dieser Film  von der Initiative Landschafftleben produziert. Die Initiative ist nach Eigendarstellung transparent, unabhängig und unparteilich österreichischen Lebensmitteln auf der Spur. Zu den Förderern zählen Handelsketten wie Hofer und Rewe und diverse Lebensmittel- und so auch Fleischproduzenten.   2016 hatte der Verein ein Budget von 550.000 Euro zur Verfügung, das zu 64% für Wissenskommunikation ausgegeben wurde.

Am besten schaust du dir die 5 Folgen des Films an. Dann bist du wirklich gut informiert…

In diversen Artikeln zur Geflügelmast erfährt man von “Land schafft Leben” einige Dinge, die der normale Konsument wohl nicht zu hören bekommt. Dass z.B. die konventionellen Mastühner nahezu vollständig von der französischen Hybridrasse “Ross” stammen. Sie wachsen extrem schnell und entwickeln v.a. viel Brustfleisch. Am Ende ihres kurzen Lebens bewegen sie sich nicht mehr allzuviel…

Kritischere Darstellungen zur Materie findest du beim Verein gegen Tierfabriken oder Vier Pfoten. Ohne die Arbeit dieser NGOs würde die Massentierhaltung in Österreich vermutlich anders aussehen, wie ein Vertreter der Veterninärmedizin im obigen Film anspricht.

Ein Stimmungsbild

Hier möchten wir Euch die Reaktionen auf unseren letzten Newsletter zur Hühnerfabrik zeigen.
Was wollen die Menschen in unserer Gemeinde?

Wir haben die Zuschriften per Mail oder per Kontaktformular anonymisiert und nicht zensuriert. Es gab bisher keine einzige Pro-Stimme… und täglich kommen neue Kommentare dazu.

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Bin dagegen, weil ich mir
1. nicht vorstellen kann, dass sowas unter Artgerechte Tierhaltung zu verstehen ist .
2. Außerdem weiß ich aus Erfahrung, welcher Gestank da entsteht.
3. Bei so einer dichten Tierhaltung entstehen Krankheiten, diese werden wieder mit  antibiotischen Mitteln behandelt, die ins Fleisch übergehen.
4. Außerdem sollten wir  endlich einmal bedenken, ob wir wirklich so viele Lebensmittel benötigen, oder ob es nicht sinnvoller ist mit Vorhandenem sorgfältiger umzugehen und unsere Lebensmittel nicht wie Gegenstãnde zu behandeln.

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…wie wir aktuell sehen, kann ja so ein Stall auch Hotspot für die Vogelgrippe werden… wie es halt so ist mit “Monokultur” und viel Tier auf wenig Raum.  Ansonsten sind für mich, wenn schon der industrielle Umgang mit Leben wenig Argumentationskraft hat (Gewissen, Ethik) wie gesagt Antibiotikaresistenz (da brennt schon der Hut mittlerweile), Preisdumping und mindere Qualität Argumente.
Das alles korrekt (nur) nach den Regeln abzuhandeln ist mir zu wenig, ohne ethische und Gewissensfragen dabei zu berücksichtigen. Regeln sind immer ein Abbild der Zeit und der politischen Strukturen. Regelkonform zu handeln bedeutet nicht immer ethisch korrekt zu handeln, wie wir aus der Geschichte wissen ;)

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Lieber Herr Öttl,
danke für die Informationen zu o.g. Mastbetrieb.
Ich finde es bezeichnend, dass unsere Heimatgemeinde so kurz nach der Aufgabe des Schweinemastbetriebs nun eine solche “Tierfabrik” quasi aus der Hinterhand durchzuwinken gedenkt.
Gibt es irgendeine Möglichkeit, dem noch entgegenzuwirken?
Es stimmt mich mehr als traurig, dass dem Profitgedanken ein höherer Stellenwert beigemessen wird als dem Wohl und der Würde von Lebewesen.

Ist zu diesem Zeitpunkt noch eine Unterschriftenaktion gegen den Betrieb sinnvoll bzw. machbar? Falls ja, haben Sie meine Unterschrift in jedem Fall.
Mit herzlichen Grüßen

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Liebes Team der Grünen in Burgschleinitz-Kühnring,
wir möchten unsere ablehnende Haltung zur Errichtung des Masthuhnstalls auf der B4 bei Sachsendorf zum Ausdruck bringen. Unserer Meinung nach muss es ein Umdenken der Gesellschaft geben. Weg von der konventionellen Tierhaltung, die Tiere wie ein Produkt behandelt, zurück zu einem respektvollen Umgang mit Lebewesen.

Unsere Gemeinde sollte ein Zeichen setzen gegen diese unwürdige Art der Tierhaltung. Grundsätzlich spricht nichts gegen eineErrichtung eines Stalls auf diesem Areal – für welche Tiere auch immer – solange gewährleistet ist, dass es nicht allein um die möglichst rasche Produktion von billigem und qualitativ minderwertigem Fleisch geht.
Fleisch muss wieder einen größeren Wert für uns haben, dafür sollten wir auch bereit sein, mehr dafür zu bezahlen.
Mit freundlichen Grüßen

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Herzlichen Dank für die Information!
Ich bin auf jeden Fall dagegen.
Weil:
…Ich selber auf einer “Hühnerfarm” groß geworden bin und nur   allzudeutlich darüber Bescheid weiß.
…Ich das Halten von Tieren in solch einer Form als Mensch nicht verantworten kann.
…Ich andere Menschen darauf aufmerksam machen möchte, was so eine “Fabrik”  bedeuten wird.
( Ausbeutung von Tieren, starker Geruch, Überproduktion von Tieren…)

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Ich bin sowas von dagegen, da auch die Tiere ein Recht auf ein anständiges Leben haben! Und in so einem “Käfig” keine Rede von Leben sein kann!

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Lieber Gerhard!
Wir vier sind dagegen wegen:
Geruchsbelästigung,
Fortsetzung der baulichen Verschandelung unserer ehemals schönen Heimatgemeinde (Tor zum Waldviertel!!!!),
noch größere Abwanderung der jungen Generation,
zu hoher Wasserverbrauch – bei ohnehin knappen Ressourcen, Nitratbelastung des Bodens und Grundwasser,
Ablehnung von Tierfabriken unter heuchlerischer Vorspiegelung naturnaher Tierhaltung,
untransparente bauliche Genehmigungsprozesse,
Verdacht der Vetternwirtschaft……
und vieles mehr.

Bitte halte uns auf dem Laufenden. Danke und LG

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bin dagegen
und zwar weil ….. ich auch nicht Kopf an Arsch mit Tausenden von Artgenossen “leben” will – - -
und weil ich – wenn schon Fleisch, dann Fleisch von Tieren, die artgerecht gehalten werden, essen will!

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alle regen sich immer nur auf, wer macht eigentlich Gesetze???? die Legistative. und da sind alle Parteien vorhanden, auch die Grünen. Alle Gesetze nur für Konzerne und Banken nix für die Bürger und das schon sehr sehr lange. also nicht meckern sondern handeln.

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Danke für die Info bzgl. Tierfabrik !
Es ist immer wieder überraschend wie Gier und Verachtung gegenüber Lebewesen als ganz normal erscheint.
Solange Förderungen der ach so tollen Politik solche Verbrechen gegenüber Tieren und natürlich vom gesundheitlichen Aspekt auch Menschen befürwortet, brauchen wir uns nicht wundern, dass solche Projekte immer attraktiver werden.
Man kann ja wieder sparen, der Preis ist heiss, Geiz ist geil usw.

Fressen wir doch die ganze Chemie rein, pumpen wir doch die armen “Viecher” voll mit Giften und schmatzen danach noch genussvoll beim Heurigen. Dass dies alles normal ist und billig noch dazu…. umso besser. Aja, stopfen wir doch den Grossbetreibern noch eine Provision dazu. Hirn einschalten wäre wieder angesagt ;-)
Da mir weder ein Huhn noch sonst irgendeine Leiche schmeckt, bin ich dankbar diesem Konsum-Wahnsinn nicht folgen zu müssen :-)
Es kommt immer der Zeitpunkt, wo man Farbe bekennen muss.
Und dann ist Klartext angesagt.
Ich wünsche Euch viel Erfolg und verbleibe mit herzlichen Grüssen.

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Wir, mein Mann und ich, sind sicher gegen diesen Stall. Die armen Tiere.

 

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Guten Morgen,
ich habe das Vorhaben Sachsendorf gelesen, bitte um weitere Informationen. Meine Unterstützung, dies zu verhindern, das Vorhaben “so” zu bauen, hast du!

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Ich bin nun seit mehr als 5 Jahren Vegetarier. Für mich muss kein Tier sterben.
Diese 5 Jahre waren zu Beginn ein Selbstversuch aus ethischen und gesundheitlichen Überlegungen und auch um zu sehen, ob ich Fleisch überhaupt brauche. Das Ergebnis ist, ich brauche es gar nicht. Ich bin weder untergewichtig noch habe ich irgendwelche Mangelerscheinungen oder Muskelschwund. Mein letzter Blutbefund von vor einem Monat ist perfekt.

Das grundlegende Problem ist, dass niemand hinterfragt, was er eigentlich tut, und ob das auch Sinn macht. Wir wachsen mit Festsetzungen auf, die unser … Großvater und unser Vater schon nicht hinterfragt haben. Wir glauben alles, was uns gesagt worden ist, auch wenn es noch so ein Unsinn ist. Weil es ja immer so war und wir nichts Anderes kennen.  Aber wir leben im 21. Jahrhundert und ich gehe davon aus, dass sich die Menschheit in den letzten tausenden Jahren schon ein wenig weiterentwickelt hat. Solche Aktionen wie ein “Wohlfühlstall” für 40.000 Masthühner lässt mich an einer Entwicklung, vor allem von Mitgefühl gegenüber anderen fühlenden Wesen zweifeln. Ich finde das abartig wie hier mit Leben umgegangen wird!

Ich selbst bemühe mich darum Nachhaltigkeit, biologischen Anbau, artgerechte Tierhaltung durch mein Konsumverhalten zu fördern. Dafür bin ich bereit auch deutlich mehr Geld auszugeben. Ich besuche den Regionalmarkt in Horn, kaufe im Eggenburger Bio-Laden ein und fahre sogar zum Bauern, um mein Gemüse zu holen. Das Ei am Sonntag ist aus der Gegend, und ich weiß, wie die Hühner gehalten werden und sogar wie sie heißen. Und ich kann sagen, dass diese Lebensmittel im Vergleich zu dem was sonst verkauft und gegessen wird, deutlich geschmackvoller sind. Nämlich so geschmackvoll, dass man nach einiger Zeit das billige geschmacklose oder überwürzte Zeugs nicht mehr freiwillig anrührt und sich fragt, was man bisher da überhaupt in seinen Körper gelassen hat.

Mich wundert es nicht mehr, dass viele immer fetter werden, Diabetes, Krebs (siehe WHO), Demenz und Herz-Kreislauferkrankungen entwickeln und die Gesundheitskosten laufend steigen. Von Antibiotikaresistenz und der Wirkung von Stresshormonen auf den Organismus möchte ich gar nicht reden. Dann sind natürlich noch die Anbauflächen für die Futtermittel und die produzierten Treibhausgase…

Deshalb kann ich es nicht nachvollziehen, dass die Welt noch mehr Massentierhaltung braucht und einen Betrieb, der weiter die Preise drückt. Es wäre für mich ein Rückschritt in der regionalen Entwicklung, eine vollkommene Gegensätzlichkeit zum aktuellen Trend. Die Nahrungsindustrie braucht ebenso eine Kehrtwende wie die Energieindustrie.

Zu Zeiten des EU-Beitritts war der Slogan “Österreich als europäischer Feinkostladen” laufend präsent. Billige Massentierhaltung verstehe ich nicht darunter.
Ich kann auch nicht verstehen, wie jemand sich noch in den Spiegel sehen kann, der seinen Profit mit dem Leiden und dem Tod von 40.000 Tieren (offensichtlich alle 8 Wochen) bestreitet. Wie herzlos und abgestumpft kann man nur sein?

Ich denke wir haben selbst im 21. Jahrhundert noch viel Nachholbedarf bei der Förderung ethischen Verhaltens. Das sehe ich übrigens auch als eine schwerwiegende Lücke in unserem Bildungssystem.
Aus diesen Gründen und noch vielen anderen bin ich absolut gegen ein derartiges Projekt!
Liebe Grüße

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bin dagegen und zwar weil …..
- Unzumutbar für Mensch und Tier!
- Nahrungsmittelproduktion sollte nachhaltig sein: kein Export, Mengen produzieren die auch wirklich benötigt werden, Artgerechte Freilandhaltung
- Fläche könnte wirtschaftlich effizienter genutzt werden
- Gerade im ländlichen Raum sollte man glauben, dass der Begriff Nachhaltigkeit angekommen ist.
- Abwanderung aufgrund Geruchsbelästigung…. dünn besiedelter Raum sollte aber eine Zunahme der Bevölkerung anstreben
- Verschlechterung der bereits schlechten Wasserqualität
- Verschlechterung der Bodenqualität
- Boden kann nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden

Es ist erschütternd, zu erfahren, dass die Thematik der Nachhaltigkeit noch immer nicht in den Köpfen der Landwirtinnen und Landwirte angekommen ist. Statt wirtschaftliches Denken sollte eine nachhaltige Nahrungsmittelproduktion sicher gestellt werden, Lebensmittel herzustellen in der Menge die wirklich benötigt wird und in einer hochwertigen Qualität. Warum Massentierhaltung in ÖSTERREICH immmer noch erlaubt wird, versteh ich nicht.

Das ist meine Meinung..  Vielleicht hilft Sie euch weiter.

Kleiner Tipp:  We Feed the world:
https://www.youtube.com/watch?v=41mi9igl5Kk
SUP: http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/uvpsup/sup/
Mit den besten Grüßen

Hallo!
Noch ein kleiner Hinweis:
“Before the Flood” ist noch bis 6. November im Netz frei verfügbar. Es ist ein aktueller Film, der den Klimawandel betrifft, vielleicht können auch daraus schlagfertige Argumente und Beweise gewonnen werden:
https://www.youtube.com/watch?v=90CkXVF-Q8M

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Gut, dass es Menschen wie euch gibt, die so etwas nicht widerspruchslos hinnehmen. Ich frag mich, was Menschen bewegt, so etwas machen zu wollen. Da komm ich nicht mit. Ist da so viel Geld drinnen, dass man alles andere vergisst?

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Hallo Gerhard,
wir fünf sind dagegen, weil wir diese Art von Tierhaltung und industrieller Fleischproduktion für absolut unzumutbar halten.
Liebe Grüsse!

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Wir unterstützen euch gegen diese Tierindustrie!

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Finde eure  Zusammenfassung ganz  toll! Wenn ihr etwas braucht für eure Aktionen, dann lass mich das bitte wissen.

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weitere folgen…
*Die Fotos, die zur Auflockerung beliebig dazugestellt wurden, stammen von dieser schönen Website.

“Bauer Unser”

Danke für die vielen unterstützenden und ermutigenden Mails, die wir auf unsere  erste Aussendung zum Hühnermassenstall bekommen haben!

In Österreich läuft diese Woche ab 11.11. – sehr passend – ein Film an: “Bauer Unser.” 
Ein Film zum Thema Landwirtschaft, Agrarindustrie, “Lebensmittel”…

Da heisst es in der Aussendung:

“So vielfältig die Bauern, vom Biobauern bis zum konventionellen Agraringenieur, so einhellig der Tenor: So wird es nicht weitergehen. Es läuft etwas falsch. Das Mantra der Industrie – schneller, billiger, mehr – stellen die meisten von ihnen in Frage.”

Der Film läuft auch ab Freitag im Horner Stadtkino,  das selbst schon eine Empfehlung Wert ist.  Wir werden sicher hingehen.
Du auch?
Hier mehr Infos dazu.