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Wir sind mit zwei Sitzen im Gemeinderat!

Aus unserem aktuellen Grünen Newsletter 2/2015:
Hallo! Heute vor einer Woche ist unsere Gruppe beim Feiern gewesen. Wer hätte das gedacht. Zwei Mandate!
Ossi und ich sind damit im Gemeinderat und freuen uns sehr.
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GrüneGruppe.

Viele haben uns gratuliert, und einige haben sich nochmals explizit für unser Engagement beim Schweinestall bedankt. Somit lässt sich einiges von unserem Erfolg auf diese besondere Vorgeschichte zurückführen. Aber nicht nur. Die Aktivitäten der Gruppe in den letzten Monaten waren professionell und intensiv. Wir sind in die politische Arbeit hineingewachsen und umso erfreulicher ist es, dass dies honoriert wurde.Darüber hinaus danken wir allen, die uns unterstützt und ermutigt haben! Danke! Jetzt geht es darum, unsere grünen Themen herunterzubrechen auf konkrete Ideen und Projekte. Wenn du noch konkrete Anliegen hast, dann lass uns es bitte wissen!

Auf formaler Ebene findet als nächster Schritt zwischen 10.02.2015 und 10.03.2015 die konstituierende Gemeinderatssitzung statt. Dabei erfolgt die Wahl des Bürgermeisters, des (geschäftsführenden) Gemeindevorstandes, des Vizebürgermeisters und des Prüfungsausschusses (als Kontrollorgan).  Darüber hinaus wird es weitere themenbezogene Ausschüsse geben. Anspruch auf diese Positionen hat aufgrund der Wahlergebnisse nur die ÖVP [Nachtrag1 – siehe unten]. Sofern uns die Möglichkeit geboten wird, werden wir gerne unsere Kompetenzen in diesen Gremien einbringen. Mehr können wir euch vermutlich im nächsten Newsletter berichten.

Wir haben auch schon eine kompetente Beraterin, die in folgendem Video das Wahlergebnis kommentiert:

 

Mit besten Grüssen

Gerhard Öttl

im Namen der Grünen Burgschleinitz-Kühnring

PS: Wenn du auch auf den Newsletterverteiler kommen magst, dann schreib uns bitte eine Nachricht auf unserer Kontaktseite.


Nachtrag1: Genaugenommen stehen die Plätze 1 bis 5 der ÖVP zu, Platz 6 der SPÖ, Platz 7 der ÖVP, Platz 8 den GRÜNEN und so weiter. Die Berechnung erfolgt ebenso wie die Verteilung der Gemeinderatssitze nach dem D’Hondt-Verfahren.

Politik darf auch Freude machen

Auch unser Maskottchen Lotti ist schon aufgeregt und will nächsten Sonntag nichts falsch machen. Es ist ihre erste Wahl…

Wenn du magst, kannst du ihr hier beim Üben zuschauen, indem du die Vorschaubilder anklickst:

Politik ist eine ernste Sache. Aber sie darf auch Freude machen.
 

Wir hoffen die künftige Politik in unserer Gemeinde freudvoll mitgestalten zu können!

Nächste Woche um diese Zeit wissen wir mehr…..


In den letzten Wochen hat sich unsere Gruppe wieder einige Male getroffen. Wir haben das Vorgehen diskutiert und geplant und lernen uns dabei als Team auch gut kennen. Ein gutes Team.

Wir haben Plakate geklebt, Hausbesuche gemacht und Postkarten an jeden Haushalt verteilt. „Flyern“ nennt sich das. Einige von uns haben zum ersten Mal „geflyert“, und es ist anfangs schon irgendwie aufregend. Ausserdem lernen wir dabei jeden Winkel unserer Gemeinde kennen.

Mit den verteilten Wunschkarten – wir haben sie ja hier schon mal vorgestellt – wollen wir die Wünsche an uns sammeln. Wir sind schon gespannt auf den Rücklauf!

Wir haben für fast alle Wahllokale WahlzeugInnen nominiert und viel gelernt, was es heisst, eine Gemeinderatswahl vorzubereiten. Eine gute Erfahrung.
 
Nun freuen wir uns auf ein schönes Ergebnis.
Nächste Woche um diese Zeit wissen wir mehr…

Worte – wo Worte fehlen

20150113_080807Letzte Woche ist auf den Strassen unserer Gemeinde bei einem Autounfall eine junge Frau gestorben. Es braucht keinen Namen oder kein Datum. Alle wissen davon. Die junge Frau ist nicht weit von ihrem Zuhause verunglückt. Viele der herbeigeeilten Feuerwehrleute kannten das Mädchen oder kannten die Familie.

Wie eine Schockwelle hat sich die Nachricht verbreitet. Weit über die Ortschaft hinaus ist die Betroffenheit gross. Das aufrichtige Mitgefühl mit der Familie zeigt die starke Verbundenheit der Menschen.

Auch wir möchten den Angehörigen unser Beileid ausdrücken und Ihnen ganz viel Kraft wünschen.

Es gibt keine passenden Worte, weil es keinen Trost gibt für den Verlust. Hilfreich ist es,  den Ausnahmezustand und die Trauer zu akzeptieren, wie sie ist – in der ganzen Hilflosigkeit und Widersprüchlichkeit. Das gilt auch für uns, die wir manchmal nicht wissen, wie richtig auf die Familie zugehen…

Nicht jetzt, aber später vielleicht hilft es, sich verbunden zu fühlen mit anderen Eltern, Schwestern, FreundInnen… mit Menschen, die ähnliches durchgemacht haben und damit umgehen lernen müssen, wie es auf dieser Website – einer Initiative in Deutschland – versucht wird:  www.nicolaidis-youngwings.de

Gerhard unterwegs mit dem Plakatierteam

plakatierteam2 plakatierteam1

Das Plakatierteam der Grünen NÖ war auch an den Feiertagen unterwegs, um in jenen 130 niederösterreichischen Gemeinden, in denen Grüne Gruppen für den Gemeinderat kandidieren, die Wahlplakate anzubringen. Vielen Dank für diesen Einsatz!

Gerhard war in Burgschleinitz-Kühnring dabei und hat mitgeholfen die Plakatflächen aufzustellen. David hat ihn dabei in Kühnring fotografiert.

Alle Birken mussten weichen

20141213_135859   Der Raureif und die Strassenverwaltung

Der Raureif im November 2014 war ein aussergewöhnliches Naturereignis. Davon waren auch viele Bäume entlang der Strassen im Gemeindegebiet betroffen. Die Männer der Strassenverwaltung  waren ganz schön gefordert und haben grossartige Arbeit geleistet!

Die Bäume haben arg gelitten und viele Äste und Wipfeln sind abgebrochen.
Ob deswegen aber der Kahlschlag aller Birken entlang der Bundesstrasse 4 zwischen Maissau und Mörtersdorf gerechtfertigt war?

Wir waren nicht die einzigen, die das Umschneiden dieser schönen Bäume bedauert haben.  Sicher gibt es Menschen, die meinen, Bäume hätten an einer Strasse ohnehin nichts verloren…  Andere Menschen aber erfreuen sich an jedem einzelnen Baum als Teil unserer schönen Naturlandschaft ,  die es zu erhalten und zu pflegen gilt.

Wir hoffen auf sinnvolle Ersatzpflanzungen und werden uns – falls nicht ohnehin geplant – dafür bei Gemeinde und Strassenverwaltung einsetzen.

Nachlese: 1+1=100 oder DIE SCHULE DES LEBENS

schule-des-lebens Zum Filmabend am Sa 29. November im kumKum fand sich eine kleine Runde, die aber mit hochkarätigen Expertinnen aufwarten konnte.

Die anschliessende Diskussion war sehr aufschlussreich und hat fast bis Mitternacht gedauert. Ein grosses Dankeschön an alle Anwesenden.

Als schönes Beispiel in der Region, möchten wir die Privatschule Schule im Dialog in Mold erwähnen, auf die wir durch die Veranstaltung aufmerksam wurden.